Fristablauf – ohne Rauchmelder geht nichts mehr in Bayerns Wohnungen


Bis spätestens 31.12.2017 sind nun auch Bestandswohnungen in Bayern verpflichtend mit Rauch(warn)meldern auszustatten. Für die Installation und ggf. den Austausch nicht mehr funktionstüchtiger Rauchmelder ist der Eigentümer des Gebäudes verantwortlich.

Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt dem unmittelbaren Besitzer, d.h. in Mietwohnungen grundsätzlich dem Mieter, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Pflicht selbst bzw. überträgt diese einem Dritten. Rauchmelder müssen in allen Schlafräumen und Kinderzimmern sowie Fluren, die zu Aufenthaltsräumen führen, mindestens einen Rauchmelder haben. Die Rauchmelder sind so einzubauen oder anzubringen und zu betreiben, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Der geeignete Einbauort ist dementsprechend meist in der Zimmermitte an der Decke des Raumes, bei größeren und/oder verwinkelten Räumen können auch mehrere Rauchmelder nötig sein. Die Rauchmelder müssen der DIN EN 14604 entsprechen und eine CE-Kennzeichnung aufweisen.
Zulässige Rauchmelder gibt es in vielen Varianten, im Regelfall mit Batterien betrieben, mit oder ohne Funk- Vernetzung und ggf. Fernauslesefunktion, sowie Spezialmodelle für hörgeschädigte Personen oder Gehörlose.
Bereits vorhandene geeignete Rauchmelder dürfen grundsätzlich weiter benutzt werden. Ob bei bereits vorhandenen mietereigenen Rauchmeldern der Austausch durch neue, vom Vermieter gestellte Rauchmelder zu dulden ist, ist im Einzelfall zu prüfen.
Die Kosten der Installation von Rauchmeldern können grundsätzlich als Modernisierungskosten umgelegt werden, eventuell anfallende Wartungskosten können – je nach Mietvertrag – als „sonstige Nebenkosten“ umlagefähig sein. Ob Kosten für die Anmietung bzw. Leasing von Rauchmeldern umgelegt werden können, ist derzeit noch heftig umstritten. Ob und inwieweit Kosten für die Rauchmelder akzeptiert werden, sollte daher immer im Einzelfall geprüft werden.

 



BITTE BEACHTEN

Fasching 2018

Rosenmontag, 12. Februar 2018 sind die Beratungsstellen Haidhausen und Neuhausen geschlossen.

Faschingsdienstag, 13. Februar 2018 ist die Geschäftsstelle ab 12:30 Uhr geschlossen, die Abendberatungen in den Beratungsstellen Schwabing und Giesing entfallen.

 

 

Fristablauf – ohne Rauchmelder geht nichts mehr in Bayerns Wohnungen


Bis spätestens 31.12.2017 sind nun auch Bestandswohnungen in Bayern verpflichtend mit Rauch(warn)meldern auszustatten. Für die Installation und ggf. den Austausch nicht mehr funktionstüchtiger Rauchmelder ist der Eigentümer des Gebäudes verantwortlich.

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Heizspiegel 2017-bundesweit

Mit dem Heizspiegel und der Heizkostenabrechnung kann jeder Mieter zentral beheizter Wohngebäude relativ leicht überprüfen, wie hoch die Heizkosten, der Heizenergieverbrauch und die CO2-Emissionen in seinem Wohngebäude sind. Wer seine Verbräuche und Kosten richtig einschätzen kann, erkennt sein Sparpotenzial. Neben dem eben neu erschienenen bundesweiten Heizspiegel 2017 gibt es aktuell den Münchner Heizspiegel 2015. Beide sind in unserer Geschäftsstelle und in der Stadtinformation im Rathaus erhältlich.

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Die Heizperiode ist da

Allgemein gilt die Zeit vom 1. Oktober bis 30. April als Heizperiode. Minusgrade im Außenbereich, alternative Beheizungsarten und richtiges (energiesparendes) Heizen - das Thema Heizen beinhaltet für den Mieter viele Fragen.

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Nach der Wahl

Noch gibt es keine neue Regierung

Also heißt es weiterhin abwarten, ob und wie sich die kommende Regierung sich für die Interessen der WohnungsmieterInnen einsetzen wird und dringende Änderungen zum Mieterschutz umsetzt. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, unsere wichtigsten Forderungen an die Politik zu veröffentlichen.

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Die Wohnungsübergabe

Am Ende der Mietzeit dürfen Sie nicht einfach ausziehen, sondern die Wohnung muss einschließlich der Nebenräume (z.B. Keller- oder Speicherabteile) vollständig geräumt, in vertragsgemäßem Zustand und rechtzeitig zurückgegeben werden.

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Schönheitsreparaturen

Über Klauseln zu Schönheitsreparaturen in Mietverträgen wird gerne gestritten, oft auch vor Gericht. Einige Urteile aus München:

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